Hallo!
Ich bin gerade dabei, ein ca. 30 Jahre altes, teilweise als Wohnraum genutztes Kellergeschoss eines Einfamilienhauses zu renovieren. Die Feuchtigkeit ist kein Problem mehr, da von außen eine fachgerechte Abdichtung erfolgte. Innen hatte der Voreigentümer eine Bitumenschicht aufgebracht, die in meinem Auftrag mit Hilfe von Trockeneis nicht ganz perfekt entfernt wurde. Die Wände sollen nun neu verputzt werden, und der Verputzer fürchtet, dass der Putz auf den ehemals mit Bitumen versehenen Flächen nicht dauerhaft hält. Jedenfalls will er dafür keine Garantie übernehmen. Er schlägt als Putzgrund für die Wände Heraklith (15 mm
Stärke) vor. Ist dies eine angemessene Lösung. Reicht nicht ein Haftgrund aus? Wenn ja, welcher Haftgrund ist zu empfehlen? Gibt es andere Lösungen des Problems?
Gruß
Dr. Volker Müller |